BRT-2014


Dienstag,  29.07.2014   Koblenz – Köln: ca 110km

Unser Unterkunft in Koblenz war richtig Cool ... im warsten Sinne des Wortes ... mit Klima-Anlage ... so war von der Schwüle drausen nichts zu spühren. Gut ausgeruht kamem dann alle auch um kurz nach Sieben zum Frühstück ...


t4 map

Heute schon wieder ca. 110 Kilometer .... und das Wetter war nicht verlockend.

Der Blick hinaus zum Fenster versprach nichts Gutes.

Regennasse Autos auf dem Parkplatz und dicke Wolken am Himmel.

Aber es blieb uns gar nichts anderes übrig als uns auf das was kommt vorzubereiten.

Regenjacke und Ersatzkleidung in die Satteltasche und die SonnenCreme heute weiter nach unten .....

Nach dem Frühstück hatte der Regen erst mal aufgehört .... ein erster Lichtblick ......

Das übliche Prozedere am Begleitfahrzeug ...... wir sind es mittlerweile schon gewohnt.

Aber dann kann es los gehen.

Wir fahren den gleichen Weg wieder zurück Richtung Deutsches Eck ... kurz vorher aber, biegen wir nach Links ab und überqueren die Mosel.

Weiter geht es Richtung Norden. Am Anfang kommen wir nur langsam voran, wir müssen erst mal wieder aus der Stadt raus. Die nächsten Industriegebiete und der Hafen müssen umfahren werden.

Dann sind wir draußen und können etwas zügiger fahren.

Bisher hat das Wetter gehalten und nur ganz sporadisch ein paar Tropfen geschickt um uns daran zu errinnern.

So erreichen wir Andernach, wo diese Bilder entstehen.

Ob das Wetter hält ?t4 obs regnet

Trübe Aussichtent4 truebe aussichten

 

Links im Bild, die Trasse der B 9 , die hier im engen Tal an die Hangkante gelegt wurde.

Wir Radeln weiter und versuchen Strecke zu machen.

Bilder werden heute auch kaum gemacht .... wir warten immer auf den Regen .... der aber läst uns zappeln .... mal ein paar Tropfen und wir hohlen die Regenjacken raus .. aber gleich danach ist alles wieder vorbei.

Blöd ist nur, egal ob vom Regen oder vom Schwitzen .. wir sind naß.

Und dann sind wir plötzlich an einem Geschichtsträchtigen Ort.

Wir sind an der Brücke von Remagen.

Ein kurzer Stop und ein paar Bilder und die Informationstafeln lesen, dann gehts weiter.

Wir fahren, fahren, fahren

Irgenwann kommt immer dichter werdende Bebauung und man meint die Gebäude schon mal gesehen zu haben  ....

Na klar, wir sind in Bonn und fahren direkt durch das ehemalige Regierungsviertel.

Wir kommen am Wasserwerk und am Langen Eugen vorbei ...

Dann gehts über die Brücke auf die Rechte Seite des Rheins.

In Bergheim machen wir Rast. Es sind nur noch ca. 20 Kilometer bis nach Köln ... und ernsthaft nass sind wir noch nicht geworden.

Wir setzten uns auf die Terrasse oberhalb eines Altrhein Armes und geniesen die Pause. Nach einer Tasse Kaffe und einem Stück Kuchen geht es einem gleich viel besser.

Wir beobachten einen Biber ... und anders Getier.

Irgend etwas grollt im Hintergrund .... bestimmt der Lärm der nahen Autobahn  ...  nein, eher nicht  ... das sieht ganz nach einem Gewitter aus.

Wir bezahlen und schauen dass wir weiterkommen.

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Jetzt hat es uns doch erwischt. Schnell alles wasserdicht verpacken. Wir fahren so schnell als möglich .... das was hinter uns zu sehen und hören ist gefällt uns gar nicht.

Wenn das Gewitter uns einhohlt müssen wir Unterschlupf suchen. Aber wir haben wieder Glück ... das Gewitter folgt einer anderen Bahn.

Nach einer halben Stunde ist alles vorbei und wir sind naß. Wir halten uns nicht lange auf und fahren so schnell wie möglich nach Köln. Doch auch das zieht sich. Endlich kommt der Dom in Sichtweite. wir fahren immer weiter Richtung Innenstadt, bis wir kurz vor der Eisenbahnbrücke stehen.

Dann geht es wieder durch eine Baustelle ... hier heist es absteigen und schieben. Aber dann sind wir direkt an der Jugendherberge .... ein 6 Stöckiger Bau, der eher an ein Hotel erinnert.

Das Begleitfahrzeug ist schon eine ganzen Weile da, die Zimmer gebucht , so müssen wir nur schnell die Räder in den Keller fahren und unser Gepäck aus dem Bus hohlen.

Geschaft, wir haben alles was wir brauchen und sind einigermaßen gut durch den Tag gekommen.

Jetzt schnell unter die warme Dusche, damit wir uns nicht eine Erkältung einfangen. Die nassen Kleidungsstücke werden zum Trocknen im ganzen Raum verteilt ... es sieht etwas chaotisch aus.

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 Bis Philip aus der Dusche kommt hat sich drausen was zusammengebraut. Unvermittelt bricht ein Wolkenbruch los. Es schüttet wie aus Eimern. Auf den Flachdächern der umliegenden Gebäude ist von der Kiesschüttung nichts mehr zu sehen ... alles nur noch Seen.

Kurz zuvor ist auch unsere 2 Gruppe in der Jugendherberge eingetroffen. Die Räder konnten gerade noch verstaut werden, dann ging nichts mehr. Bei dem Regen wollte keiner mehr zum Bus um das Gepäck zu holen.

Es schüttet eine halbe Stunde, dann ist alles vorbei. 

Heute abend machen wir es erst mal bequem ... es sieht immer noch nach Regen aus und so entscließen wir uns in der Jugendherberge zu essen.

Aber danach wollen wir doch einfach auch noch was von Köln sehen.  Um in die Innenstadt zu gelangen müssen wir über die Brücke auf die andere Seite des Rheins.

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Love Lock's

Jeder nur erdenklichen Platz der Brücke ist mit Schlössern behängt .... ob die Liebe so lange hält wie die Brücke ?t4 lovelocks

Dom Portalt4 koeln3

Eigentlich wollten wir noch den Kölner Dom besichtigen, doch leider sind wir zu spät dran.

So bleibt uns nichts anders übrig, als dessen Schönheit von außen zu betrachten.

Auf der Suche nach einer geeigneten Wirtschaft schlendern wir durch die Fußgängerzone. Heute wollen wir unbedingt ein Kölsch trinken. Doch es ist schwierig alle unter einen Hut zu bekommen.

So sind wir nach kurzer Zeit nur noch zu viert, Daniel, Philip, Joachim und ich.

Gegessen hatten wir ja schon in der Jugendherberge.

Also, dann, wir wollten nicht nur Kölsch trinken, wir wollten auch verschiedene probieren.

Laut Internet, gibt es heute noch 32 verschieden Kölsch Sorten.

Wir haben es nur auf 3 gebracht.

Angefangen haben wir mit  "Sion" .. dann gabs "Gaffel" und als "Absacker" waren wir noch beim "Früh" .... 

Irgendwo haben wir dann wieder den Rest der Gruppe getroffen.

Zu fortgeschrittener Stunde und nach einigen Kölsch haben wir uns dann alle gemeinsam auf den Heimweg gemacht.

 

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Vielen Dank an alle Helfer und Teilnehmer der RTF