Tourenbericht  -  Sa. 22.07.2017  Oberjesingen – Heidelberg: ca. 123 km


 

Dieses Jahr hatten wir kein Begleitfahrzeug. So haben wir all unser Gepäck am Rad mitgenommen.

Start war am Samstag 22.07. um 8:00 Uhr in Oberjesingen an der Mühle.


Unsere geplanten Tagesetappen:

  • Sa. 22.07.2017  Oberjesingen – Heidelberg:   ca. 123 km
    So. 23.07.2017  Heidelberg   – Hanau:        ca. 127 km
    Mo. 24.07.2017  Hanau        – Fulda:        ca.  92 km
    Di. 25.07.2017  Fulda        – Kassel:       ca. 128 km
    Mi. 26.07.2017  Kassel       – Holzminden:   ca. 109 km
    Do. 27.07.2017  Holzminden   – Hannover:     ca. 115 km

 

Das Team:  Joachim,  Jörg,  Günter,  Rainer,  Erich

team


Sa. 22.07.2017  Oberjesingen – Heidelberg: ca. 123 km

Bei schönem Wetter und angenehmen Temperaturen trafen wir uns pünktlich um 8:00 Uhr an der Mühle. Bis auf einen ..... Jörg war noch nicht da. Dabei ist das gar nicht seine Art und so machte sich Günter auf und radelte zum Vereinsheim. Aber dort war Jörg auch nicht.

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Bereit zur Abfahrt


 

Unser Plan für Samstag. 

Um kurz nach 8:00 kam Jörg etwas auser Puste um die Ecke. Jörg war von Herrenberg aus mit dem Fahrad gestartet, weil ihn sein Fahrer versetzt hatte.Kurz darauf traf auch Erich an der Mühle ein ..... er hatte Jörg versprochen ihn in Herrnberg abzuholen und nach Oberjesingen mitzunehmen .... aber sein Wecker hatte nicht geklingelt ... und so hatte er verschlafen.10 Minuten nach 8:00 Uhr waren wir dann zur Abfahrt bereit.Unsere heutige Ettappe führte uns zuerst über Deckenpfronn, Stammheim nach Calw ins Nagoldtal.

 

t1 pic02 Zufluß in die Nagold bei Hirsau

Von dort ging es weiter den Nagoldtal Radweg entlang bis nach Pforzheim.t1 pic03

Am Donnerstag und Freitag hatte es noch kräftig geregnet, was auch an der Nagold deutlich sichtbar war.

Von Pforzheim aus, gings dann weiter Richtung Bretten. Doch dafür mußten wir nun zuerst richtig in die Pedale tretten um vom Zusammenfluß der Nagold und Enz auf die Hochfläche zurück zu kommen.

Nach einigen anstrengenden Kilometern und 100 Höhenmetern, verschiedenen Berg und Tal Fahrten hatten wir auch das geschafft.

Die Brücke über die A8 hatten wir schon lange hinter uns gelassen und waren auf dem Weg nach Neulingen, als sich das erste Unheil lautstark ankündigte. Bei einem Ausweichmanöver wegen eines entgegenkommenden Radfahrers war ich ganz rechts auf dem Radweg gefahren und hatte mir dabei ein verhächseltes Stück einer Brombeerhecke in den Hinterreifen gefahren.Bei näherer Bertrachtung und entfernen des Gehölzes kam der gut 2 Zentimenter lange Dorn zum vorschein, der sich in mein Hinterrad gebohrt hatte.



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alles wieder klar


 Kaum vom Dorn befreit, war auch schon ein deutliches "pffffff" zu vernehmen. Schnell noch die 200 Meter zur nächsten Bank gefahren, dann war die Luft auch schon raus.

Zuerst all die schweren Taschen vom Rad abgebaut und dann eben das Hinterrad ausgebaut, den Ersatzschlauch ausgepackt, eingebaut und ..... nur noch aufpumpen. Mit der kleinen Pumpe dauert das halt alles etwas .....

Aber zum Glück hatte Günter sein CO2 Powerpack dabei. Kartusche in die Vorrichtung eingeschraubt, sauber aufs Ventil gesetzt und sachte den Regler geöffnet. Schwupp, war der Reifen wieder voll. Tolle Sache. Jetzt konnte es weiter gehen.


 

Die nächste Station war Bretten, welches wir aber dieses mal aber nicht besichtigten, hatten wir das doch schon 2014 bei unserer Tour nach Werne ausführlich getan.

Erst als wir im Ortsteil Diedelsheim angelangt waren, stellten wir unsere Räder wieder ab für eine Pause mit Kaffee und Kuchen in einer Bäckerei mit freundlichem Personal.

Dort wurden auch unsere Getränkereserven wieder aufgefüllt.

Nach einer halben Stunde gings dann weiter. Über Gondelsheim, Helmsheim, Heidelsheim erreichten wir schlieslich Bruchsal.

Hier durfte ein Besuch im Schlosspark nicht fehlen.

Nach kurzer Rast gings dann auch hier weiter, denn bis Heidelberg war es noch ein gutes Stück zu radeln.

Bei Forst erreichten wir nachmittags das Rheintal. Kaum auf den Flachstrecken angekommen, wurde das Tempo wieder schneller, denn Joachim gab nun richtig Gas.

Nach 6:10 Stunden reiner Fahrzeit und 120 Kilometern sind wir dann in Heidelberg angekommen. Unsere Durchschnittsgeschwindigkeit war auf knappe 19,3 km / h gestiegen.

Tagesziel erreicht, jetzt nur noch einchecken, die wohlverdiente Dusche und dann ein gut gekühltes Isotonisches Getränk auf der Terrasse unseres Hotels ... und dann Abendessen....

 

 


Das Schloss in Bruchsal


 

t1 pic07Auf der Mauer auf der Lauer .......

   

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Heidelberg, wir kommen ...... noch 500 Meter zum Hotel.