Tourenbericht  -  So. 23.07.2017  Heidelberg – Hanau:  ca. 127 km


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Der Blick aus dem Fenster am Morgen .... Wetterlage OK.


 

Unser Plan für Heute

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Nach einer gemütlichen Erhohlungspause auf der Terrasse unseres Hotels und einem guten Abendessen im Restaurant hatten wir alle wieder genügend Kraft getankt für unseren Sonntagsausflug.Ein etwas ungutes Gefühl hatte ich schon, wenn ich an die bevorstehenden 127 km und die damit verbundenen Höhenmeter dachte, die es zu bewältigen galt.Aber, man soll ja den Tag nicht vor dem Abend loben, sich aber auch nicht zuviele Gedanken vor dem Frühstück machen. Und so lassen wir es uns erst mal richtig schmecken.Um 9:00 Uhr wollen wir starten und zuerst eine Runde durch die Heidelberger Altstadt machen.
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In der Innenstadt sind schon wieder die Touri's unterwegs ....  ( wir auch .. ) 


 

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Noch schnell ein Photo auf der Brücke mit Schloss im Hintergrund


Dann wird es auch Zeit endlich auf die Strecke zu gehen. Wir haben schon einige Kilometer auf dem Tacho  und sind unserm Tagesziel kein bisschen näher gekommen. Wir fahren ein Stück in Nord-Westlicher Richtung dem Neckar entlang bis Ladenburg. Dort verlassen wir den Neckar und fahren Richtung Norden.

So langsam werden wir wieder warm und finden die "Richtige Position" auf dem Sattel.

Wir lassen Heddesheim links liegen, streifen Hirschberg und sind gerade am Waidsee, als unverhoft fast alle Wege und Felder abgesperrt sind. Wir halten an und fragen einen der "Security" Leute, was denn los ist.

Wir sind mitten in die Vorbereitung des Open Air Konzertes der "Fantastischen Vier"  am Waidsee in Weinheim geradelt, das in wenigen Stunden dort stattfinden soll. Schnell ist die Sache geklärt und wir dürfen trotz Absperrung weiter fahren.

Die Wege sind hier alle flach und gut ausgebaut. Wir kreuzen ein paar Verbindungs-Straßen, aber es ist Sonntag Morgen und wenig los.

Wir sind so richtig im Trott und machen Strecke, als uns unvermittelt 2 Pferde vor die Räder rennen. Wenn wir nur 10 Meter weiter vorne gewesen wären, hätten mich die 2 voll erwischt. 

Wir halten erst mal Abstand, die Pferde rennen immer noch vor uns auf dem Weg herum .... bis sie dann auf die naheliegenden Wiesen galopieren und sich immer weiter entfernen. Jörg geht zum Aussiedlerhof und verständigt die dort anwesenden Personen ..... Günter betätigt sich als Pferde-Fänger und positioniert sich mit seinem Fahrrad auf einer schmalen Brücke, über die die Pferde das Weite suchen wollen.

Nach einer viertel Stunde sind die Zwei wieder am Führstrick und werden zurück auf die Koppel gebracht aus der sie ausgebrochen sind.

 

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Für uns wird es jetzt auch Zeit weiter zu fahren, haben wir doch noch einen weiten Weg vor uns.

 

Radfahren macht Spaß

 

Wir fahren weiter über Laudenbach und Heppenheim nach Bensheim an der Bergstraße.

Eine Pause wäre nicht schlecht .... aber wir können uns irgendwie nicht entschliesen was wir wollen und so fahren wir weiter nach Darmstadt. Hier wird es noch mal ein wenig hügelig. Wir finden eine Pizzeria auf unserem Weg und machen dort Mittag im Biergarten. Es gibt was leckeres zu essen ( Nudeln, Pizza ... ) und Radler, das nach mehr verlangt.

Nach einer Stunde müssen wir wieder weiter ... haben wir doch erst ca. die Hälfte der für heute geplanten Strecke zurückgelegt.

Der Flughafen Frankfurt und das enorme Flugaufkommen sind selbt in Darmstadt schon "hörbar". Die anfliegenden Maschinen begleiten uns auf der Strecke für den Rest des Tages. Die "dicken Brummer" wie die A-380 sind gut zu erkennen. 

Bei Sprendlingen müssen wir uns entscheiden, ob wir über Frankfurt und dann am Main entlang nach Hanau fahren, oder den 20 Km kürzeren Weg direkt nach Hanau wählen. Da alle noch gut drauf sind und das Wetter noch gut ist, wird der "Römer" in Frankfurt zum nächsten Stop bestimmt.

Über Dreieich, Neu-Isenburg, Lerchesberg, Sachsenhausen-Nord geht es hinein in die Innenstadt ans Ufer des Main's.

 

 


pDer Blick von der Brücke auf die Skyline

 und auf das Museums-Ufer den Main hinauf Richtung Hanau

pDer Römer

Die Innenstadt und auch die Uferpromenaden sind gut besucht und es wimmelt nur so von Menschen. Wir queren den Main wieder über die alte Mainbrücke und setzten unseren Weg am südlichen Main-Ufer fort. Es dauert eine ganze Weile bis wir über die belebten Uferwege nach Offenbach und nach Ruppenheim gelangen, wo wir mit der Fähre auf die Nordseite des Mains übersetzen.
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Das letzte Stück der Etappe nach Hanau ist danach auch bald geschafft. Am Ziel angekommen stehen 133 km auf dem Tacho.

Zum verdienten Abendessen machen wir uns wieder auf den Weg hinein nach Hanau und finden ein Restaurant direkt am Marktplatz, bei dem wir den Tag ausklingen lassen.


 

 

Hätten sie's gewusst ???

Die beiden Herren auf dem Denkmal sind die wohl bekanntesten Märchenerzähler Deutschlands.